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Osterverse



Diese Osterverse stelle ich euch gerne für private Zwecke zur Verfügung

Sie sind zum Vorlesen, Vortragen und Auswendiglernen gedacht







Ostern

Ja, der Winter ging zur Neige,
Holder Frühling kommt herbei,
Lieblich schwanken Birkenzweige,
Und es glänzt das rote Ei.
Schimmernd wehn die Kirchenfahnen
Bei der Glocken Feierklang,
Und auf oft betretnen Bahnen
Nimmt der Umzug seinen Gang.
Nach dem dumpfen Grabchorale
Tönt das Auferstehungslied,
Und empor im Himmelsstrahle schwebt er,
Der am Kreuz verschied.
So zum schönsten der Symbole
Wird das frohe Osterfest,
Daß der Mensch sich Glauben hole,
Wenn ihn Mut und Kraft verläßt.
Jedes Herz, das Leid getroffen,
Fühlt von Anfang sich durchweht,
Daß sein Sehnen und sein Hoffen
Immer wieder aufersteht.

Ferdinand von Saar



Frühling

Nun endlich wacht die Sonne droben auf
Und ruft dem Frühling zu: "Du! Schieb' einmal
Die grauen Wolken mir vom Himmel fort!"
Der Frühling tut's, und seht, da lacht sie wieder
Auf ihrem blauen Thron, die prächt'ge Sonne!
Und wie ihr Strahl so wunderwarm zur Erde
Herniederfällt, gleich schmelzen Schnee und Eis,
Und Keim auf Keimchen kriecht aus schwarzem Acker,
Und Knosp' auf Knospe glänzt an jedem Zweig;
Die Erde fei'rt ihr Auferstehungsfest. -
Doch noch ein schönres Auferstehungsfest
Begeht der Mensch. Rings aus den Kirchen schallt
Der Festgesang: "Der Heiland ist erstanden!"
Und alles feiert froh den Ostertag.
Und selbst den Kindern muss ihr Teilchen Freude
Bescheret werden. Draußen in den Ästen,
In Busch und Dorn, in Hund- und Hühnerstall,
Was liegt den da versteckt; so rot und blau
Und gelb und violett und bunt gemasert?
Die Ostereier sind's, und der sie legte,
Das ist der Osterhas', und wer's nicht glaubt,
Der frag' ihn selber; sragt er "ja" dazu,
So wird es wohl so sein, doch sagt er nichts,
So denket was ihr wollt und sucht nur zu,
Solang ihr findet! Wohl bekomm es euch!

Robert Reinick










Osternacht

In nächtlichem Schweigen
Ruht rings die Welt,
Da schwebt durch die Lande
Der Osterheld.

Den Fürsten des Todes
Hat er besiegt,
Drum geht er zu wecken
Was schlummernd liegt.

Er klopft an die Pforten
Von jedem Grab.
Da schütteln die Toten
Den Schlummer ab.

Da folget dem König
Die Geisterschar
Und bringt dem Erlöser
Ein Loblied dar.

Und wie in dem Osten
Erglüht ein Schein,
Da führt er die Seelen
Zum Himmel ein.

Clara Forrer


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