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Gedichte zu Ostern



Diese Gedichte fürs Osterfest stelle ich euch gerne für private Zwecke zur Verfügung

Sie sind zum Vorlesen, Vortragen und Auswendiglernen gedacht






Wird bald Ostern sein?

Wird bald Ostern sein?
Kommt hervor, ihr Blümelein,
Komm hervor, du grünes Gras,
Komm herein, du Osterhas,
Komm fein bald und fehl mir nit,
Bring auch deine Eier mit!

Kommt die Osterzeit
Macht der Hase sich bereit,
Nimmt ein Körblein in die Hand,
Schreitet rüstig über Land
Und im Garten, hinter'm Haus,
Legt er seine Eier aus.

Lieber Osterhas',
Leg uns Eier in das Gras!
Leg sie in die Hecken!
Tu sie gut verstecken,
Lauter bunte, unten und oben!
Woll'n dich auch bis Pfingsten loben.

Volksmund



Unterm Baum im grünen Gras

Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas'!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist's? Ein Osterei!
Auf dem Baum im kahlen Ast
Hockt die Amsel und hat Knast.
Sie hat zuerst gesehen den Has'
Wie er sass im grünen Gras.
Nun kommt ihr der Spatz zuvor,
klaut das Ei, fliegt durch das Tor,
Setzt sich mit dem Ei ins Nest
Und brütet es aus fürs Osterfest.
Unterm Baum im grossen Haufen
Hört man einen Maulwurf schnaufen:
So ein Mist - verdammte Sauerei -
Wo ist jetzt das Osterei?
Das hätt ich gerne in meinen Bau gerollt.
Streckt alle Viere von sich und schmollt,
als es plötzlich von oben macht "Tropf"
und der Hofhund ihm pinkelt auf den Kopf.
Unterm Baum im grünen Gras
Schnüffelt jetzt Wölfi einen Has'.
Riecht auch bald das Osterei.
Wem soll er folgen - eins, zwei, drei,
Zählt er an seinen Krallen ab
Und rennt durch das Gartentor im Trab.
Sieht dort den Spatz in seinem Nest
Und bellt bis der Spatz das Osterei fallen lässt.
Im gleichen Moment kommt der Has vorbei
Und denkt für sich: das ist doch mein Ei!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Nimmt das Ei und rennt durch das Tor.
Unter den Baum ins grüne Gras
Versteckt das Ei der Osterhas.
Vom Baum herunter macht die Amsel einen Satz
Und hat das Osterei gefressen ratzfatz!

Emanuel Geibel

Waldhäslein

Um dürres Holz zu holen,
Bin ich zum Wald gegangen;
Dort hab' ich ganz verstohlen
Ein Häslein euch gefangen.
Das junge Häslein saß im Busch,
Da warf ich meine Schürze, husch!
Ihm über Hals und Kopf
Und faßt' es schnell beim Schopf.

Rührt es nur an es beißt ja nicht,
Und streichelt ihm sein Fellchen;
Doch bringt ihm dann sein Leibgericht
Und baut ihm bald ein Ställchen;
Ein Bettlein drin aus weicher Streu,
Ein Kripplein auch für Gras und Heu;
Am liebsten frisst es wohl
Gelbrüben oder Kohl.

Im Garten mit dem Schäfchen schlüpft
Es gern durch Busch und Hecken,
Und lustig es durch Blumen hüpft
Und spielt mit euch verstecken.

Vielleicht wird's noch ein Osterhas, -
Der legt euch dann ins junge Gras
Die schönsten Eier gar
Zu Ostern – über's Jahr!

G. Scherer



Die Sonne geht im Osten auf

Die Sonne geht im Osten auf,
Der Osterhas beginnt den Lauf.
Um seinen Korb voll Eier sitzen
Drei Häslein, die die Ohren spitzen.
Der Osterhas bringt just ein Ei
Da fliegt ein Schmetterling herbei.
Dahinter strahlt das blaue Meer
Mit Sandstrand vorne und umher.
Der Osterhas ist eben fertig
Das Kurtchen auch schon gegenwärtig!
Nesthäckchen findet eins, zwei, drei,
Ein rot, ein blau, ein lila Ei.
Ein Ei in jedem Blumenkelche!
Seht, seht, selbst hier, selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein
Schlief Kurtchen auf der Wiese ein.
Die Glocken läuten bim, bam, baum,
Und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei, wir tanzen mit unsern Hasen
Umgefaßt, zwei und zwei,
Auf schönem, grünen Rasen.

Christian Morgenstern


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