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Oster-Verse



Diese Ostergedichte stelle ich euch gerne für private Zwecke zur Verfügung

Sie sind zum Vorlesen, Vortragen und Auswendiglernen gedacht







Osterhäschen

Liebes Häschen, willst du morgen
Uns für Ostereier sorgen?
Liebes Häschen, bringe bald
Bunte Eier aus dem Wald.

Weiches Moos und grüne Ästchen
Holen wir für dich zum Nestchen,
Und daneben legen wir
Gras und Klee zur Speise dir.

Und der Hund muß an die Kette,
Und wir Kinder gehn zu Bette,
Daß dir niemand bange macht,
Wenn du leise kommst zur Nacht.

G. Lang



Das Osterei

Hei juchhei! Kommt herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
Und an jedem Ort.
Ist es noch so gut versteckt,
Endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei, dort ein Ei!
Bald sind 's zwei oder drei.

Wer nicht blind, der gewinnt
Einen schönen Fund geschwind.
Eier blau, rot und grau
Kommen bald zur Schau.
Und ich sag's, es bleibt dabei,
Gern such' ich ein Osterei:
Zu gering ist kein Ding,
Selbst kein Pfifferling.

Hoffmann von Fallersleben



Osterhas

Osterhas, Osterhas,
Leg uns recht viel Eier ins Gras,
Trag sie in die Hecken,
Tu sie gut verstecken,
Leg uns lauter recht,
Leg uns keine schlechte,
Lauter bunte, unten und oben,
Dann wollen wir dich bis Pfingsten loben!

Victor Blüthgen



Der Osterhas

Nun kommt das Osterhäslein bald
Gesprungen aus dem grünen Wald,
Will allen braven Kinderlein
Viel Eier legen ins Nest hinein.

Was frisst das Osterhäslein gern?
Frisst wohl Rosinen und Mandelkern? -
Nein - Blümchen gelb und rot wie Blut
Und grünes Gras, das schmeckt ihm gut.

Drum legt es auch ein rotes Ei,
Vielleicht ein gelbes auch dabei,
Und springt geschwind, husch husch husch
Dann wieder fort in Wald und Busch.

Komm Osterhäslein, komm zu mir,Dein Nestlein ist schon fertig hierVon weichem Moos ganz zart und fein,Leg nur manch schönes Ei hinein.

Georg Christian Dieffenbach

Klapperstorch mit roten Socken

Soll das Osterhäslein locken

Storch, Storch, Steiner
Mit den langen Beinen,
Setz dich auf das Müllerhaus!
Schau ins weite Land hinaus!
Siehst du nichts vom Osterhäslein
Mit dem kleinen, stumpfen Näslein?

Sag ihm, dass wir lang schon warten,
Führ uns doch in unsern Garten,
Zeig ihm uns’re Nester fein,
Das er legt die Eier ‘nein:
Grüne, rote, gelbe, blaue,
Buntgefleckte, marmorgraue.

Hei, was wird das für ein Leben
Und für einen Jubel geben,
Wenn, versteckt in Büsch’ und Hecken,
Wir ein volles Nest entdecken,
Und uns dann mit flinken Sohlen
All die schönen Eier holen!

Störchlein, sag doch ja der Magd,
Dass sie’s Häslein nicht verjagt,
Dass der Knecht den Hund anhängt,
Weil der sonst das Häslein fängt!
Wenn es nur der Jäger nicht
Mit der langen Flinte kriegt. -

Störchlein, kommt es noch nicht bald?
Lock es doch aus seinem Wald,
Dass es in die Nester recht
Viele, viele Eier legt.
Grüne, rote, gelbe, blaue,

Störchlein, du bekommst davon
Auch ein Osterei als Lohn,
Und das nimmst du mit nach Haus,
Brütest junge Häslein aus -
Störchlein, Störchlein, Schnibel-Schnabel,
Mit der langen Ofengabel!

G. Scherer


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