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Ostergedichte in Mundart



Diese Ostergedichte stelle ich euch gerne für private Zwecke zur Verfügung

Na, wer kennt den Dialekt nicht und kann ihn trotzdem lesen?







Im Garte

"Hansli lueg, do lid es Ei.
's isch na nigelnagelneu."

"O die Farbe und de Glanz,
Lueg ä, lueg ä 's bländt ein ganz!

Und wie chund das nu dohi?
Und für wer isch? Ächt für mi?"

"Hansli, lueg, du Wundernas,
Sitzt nüd öppis det im Gras?

Und jetz gumpet's uf und drus
wie de Blitz um 's Nachbarhus."

Und do chund's em Hansli z' Si:
"Das isch's Osterhäsli gsi!"



Ostereier

Hesch gant? Tönt's scho dorfuf und ab,
Wo d' ane laufft, gsehsch tütsche.
's bringt jede e herts Ei im Sack
Und wott epar verwütsche.

De Hans und 's Gritli wundred scho,
Wänn s' ächt de Has tüeg legge,
Sie chömmed schier zum Hüsli us
Und güggsled in all Egge.

De Vatter seid, es sei zwar hür
E chöstlis Eierässe,
Doch spared mer dafür am Brod,
Das dörft mer nüd vergässe.

Mir färbed s' na em alte Bruch,
Wie-n-is Großvatters Zite,
Mit Schlüsselblümele und Gras
Und braune Böllehüte.

I glaube fast, es ist e Chunst
Das Chrut a d' Eier z' binde,
Doch macht der Ütti d' Arbet guet -
Er weiß de Rank scho z' finde.

Ich ha denn 's Wasser überta.
's isch i der Chupferpfanne -
Gang hol mer na en Arvel Holz
und bring mer's Ührli ane!

I lege d' Eier flingg is Bad.
Heb Sorg und tue nüd pütsche!
I zwänzg Minute chömmer s' ha -
Juhe, da wä-mer tütsche!
Henne und Osterhas

Henne:
Has, was tribst so früeh am Tag
Det im Garte hinterm Hag?

Hase:
Gluggerifrau, was duckt dich das?
Bist e recht Wundernas.

Henne:
Säge muest, potz Bohnebluest,
Was d' in euserem Garte tuest!

Hase:
Chum und lueg's du selber a,
Was i hüt scho gwerchet ha.

Henne:
Gagg, gagg, gagg, was mues i gseh?
Gagg, gagg, gagg, was isch da gscheh?
Chund eso en freche Has
Bis an Wald – und leid is Gras
Eier ab von ungefähr,
Wie wänn er es Hüehnli wär.
Das ist Trug und Schelmerei,
Wart, ich hole d' Polizei!

Hase:
Aber nei, wie tuest doch au,
O du dummi Gluggerifrau!
Meinst, dis Hamperch stönd i Gfahr,
Wil ich au emal im Jahr -
Znacht grad vor em Ostertag -
Eier träge i de Hag?
Aber Eier, wie's durchus
Keini gis im Hühnerhus.
Oder leist du öppen au
Dere hübschi, rot und blau,
Brun und schwarzi, daß me dra
Schöni Sprüchli schribe cha?
Sottist gseh, wie-n-eusti Chind,
Wänn s' es findet, glückli sind!
Drum bis gschid und mach kei Gschrei,
Gahne ja grad wieder hei!

Henne:
Häsli, chasch es nüd vertusche,
Daß d' mer wotscht de Gwerb verpfusche.
Aber will's für d' Chinde-n-ist
Und d' au ase höfli bist,
Hani jetzt doch nüd dergäge, -
Will's nu gschwind em Güggel säge!

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