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Ostergedichte auf Mundart



Diese Ostergedichte stelle ich euch gerne für private Zwecke zur Verfügung

Wenn man den Dialekt nicht beherrscht, ist es gar nicht so leicht zu lesen.






Osterliedli

D'Sunne lached üb'rem Tal,
Blüemli blüehnd scho ohni Zahl.
Und im junge, frische Gras
Sitzt en brune Osterhaas.
Er studiert, me g'seht em's a,
Ob er morn well Ost're ha,
Welli Chind 's verdienet händ.
Jetz, wenn ihr halt Eili wänd,
Chinde, müend er artig si,
Denn chund 's Osterhääsli gli,
Leert en Chorb voll Eier uus
Hine, oder vor am Huus.



's Osterhäsli

Hütt im grüene Wald, juhee!
Hani 's Osterhäsli g'seh
Mit em Stumpeschwänzli.
's häd na gschwind si Höörli gstutzt
Und die gäle Schüehli putzt,
Jetzt macht's na es Tänzli.

Doch si Frau, die rüeft-em zue:
Häslima, jetzt chönt's es tue,
Wart, i will der zünde!
Tuest au öppe gar wie toll;
Chumm, de Eierchorb ist voll,
Träg en zu de Chinde!

's ist dem Häslima scho recht,
Gschwind stricht er sis Schnäuzli z'recht,
Nimmt de Chorb as Rüggli,
Seit zur Häslifrau: adieu!
Zabig chast mi wieder g'seh,
Und hüpft über's Brüggli.

Chunt er gege d'Hüser zue,
Fangt er a ganz heimli tue;
Schlicht dur d'Gartetörli,
Und verschoppet d'Eier gschwind
Für die liebe brave Chind,
Mängsmal isch es gföhrli!

Denket, merkt's im Hus de Hund,
Wie de wüetig z'stürme chund,
's Häsli cho verschrecke!
Dänn springt's halt is Hüehnerhus
Und leert det si Eili us,
D'Muetter söll s' verstecke.

Und dänn gumpet's wieder hei
Über Stock und über Stei,
's lustig Hasemadli.
Gahst in Wald am Osterfest,
Vielleicht gsehsch es det im Nest
Underm grüene Tanndli!
Osterhas

Und wieder is de Früehlig cho,
Grad wie vor alte Zyte.
Do springt der Osterhas em no:
"Was het das ächt z'bidüte?
D'Lüt händ für eus Zwe nümme Zyt!
Sie schaffen und studiere
Und wärde zletscht so grüsli gschydt,
As mir is müend schiniere!"
De Früehlig zupft de Has am Ohr:
"Was seist au du für Sache!
Für eus Zwe het's no lang ke Gfohr,
Lo du mi nume mache!"
Und d'Sunne lachet lys und fyn
Dur 's Himmels-Chuchipfeister:
"Jo, d'Liebi und de Sunneschyn,
Die wärde-n-immer Meister!"


De Früelig zündt sis Ampeli a

De Früelig zündt sis Ampeli a
"I mues dänk heiter mache!
Seh, Haselbusch, gang du vora,
Lueg, as die Lüt verwache."

Potztusig, goht ietz 's Wärche los!
"Gschwind no nes bitzeli Räge,"
Rüest usem Garte d'Tuberos,
"Mer wänd zerst 's Stübli fäge!"

Das isch e Lärme-n-und e Pracht
Uf euser alte-n-Aerde!-
"Jetz no früsch Umhäng häregmach!
Und denn cha's Ostere wärde!"

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